Buntes

25-km/h-Premiere mit TT-Cracks gefeiert - Film ab 31. im Kino!

Bjarne Mädel (2.v.l.) gratuliert Flemming Fries zum Sieg (©Sony Picture Entertainment Deutschland)

30.10.2018 - Einmal bei einer Kinofilmpremiere dabei zu sein, ist etwas ganz Besonderes. Wenn man dann aber auch noch mit den beiden Hauptdarstellern Tischtennis spielen darf, wird solch ein Abend schnell zu einem unvergesslichen Erlebnis. So auch für Ole Fries und Holger Wittmann, die unser Gewinnspiel gewonnen haben und zur Premiere der Komödie "25 km/h" nach Berlin durften. Ab dem 31. Oktober ist der Film bundesweit in den deutschen Kino zu sehen.

„Mein Sohn Flemming und ich sind immer noch adrenalingeschwängert“, gibt Ole Fries zu. Am vergangenen Donnerstag durften der Schleswig-Holsteiner und Holger Wittmann aus Essen, die unser Fotogewinnspiel für sich entschieden hatten, mit Begleitung nach Berlin reisen und dort an der Filmpremiere der Komödie „25 km/h“ teilnehmen. Die beiden Tischtennisspieler hatten die Jury des Gewinnspiels, das wir mit dem DTTB und Sony Picture Entertainment Deutschland gemeinsam ausgerichtet haben, mit alten Kinderfotos von der ‚Platte‘ überzeugt und sich damit gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Mit Kinositz und Popcorn war es für die beiden Gewinner in Berlin allerdings noch lange nicht getan. Nach der Filmpremiere ging es via Shuttlebus zu einem Club nach Berlin-Kreuzberg, wo die Tischtennisspieler dann selbst im Mittelpunkt standen. Das Zwillingspaar Holger und Nils Wittmann sowie Ole und Flemming Fries, Vater und Sohn, spielten um die einmalige Gelegenheit, mit den Filmstars Bjarne Mädel und Lars Eidinger ein Match bestreiten zu dürfen.

„Nur der Sieger, so hieß es zunächst, darf gegen Lars und Bjarne das Finalspiel austragen. Wir hatten allerdings schon gehofft, dass vielleicht trotzdem beide Teams am Ende zum Zug kommen“, verrät Ole Fries, der die Ausscheidungspartie gemeinsam mit seinem Sohn allerdings mit 2:0 für sich entschied und sich damit auch ganz offiziell für das Spiel gegen die beiden Stars qualifizierte. Diese Partie sollte allerdings etwas anders laufen (zur Bildergalerie). „Lars Eidinger sagte: ‚Wir spielen einen Satz bis 21, nicht bis elf, okay?‘“, erzählt Fries, der diesen Ausflug in frühere Tischtenniszeiten gerne mitmachte. Vor dem Premierenpublikum und vielen Stars und Sternchen forderten Vater und Sohn das Film-Duo, das auf die Spielszenen im Film von einem professionellen Tischtennistrainer vorbereitet worden war.

„Wir haben das Tempo etwas herausgenommen - es zeigte sich doch ein Leistungsunterschied. Wir haben die Bälle häufig hoch zugespielt, so dass die beiden mal zum Schmettern kamen und einige Punkte einheimsen konnten.“ Das wurde auch von Bjarne Mädel honoriert, der den Frieses nachher zum 21:13-Sieg gratulierte. „Danke für die hohen Bälle“, sagte der norddeutsche Schauspieler. „Aber die muss ich dann auch machen.“ Im zweiten Spiel gegen Holger und Nils Wittmann, das Mädel und Eidinger ihnen trotz des verlorenen Halbfinales gewährten, gelang ihm das häufiger. "Beide waren danach heiß auf noch ein Match", erzählt Holger Wittmann. "Besonders Bjarne zeigte sich hoch motiviert und konnte, ebenso wie Lars mit dem einen oder anderen Vorhandschuss zum Punktgewinn gegen uns kommen. Man merkte gleich, dass sie für den Film ein paar Trainingseinheiten bekommen hatten." Vom Leistungsniveau sei ihr Spiel aber mit dem eines Vereinsspieler nicht zu vergleichen. "Wir waren daher darauf bedacht, den Ball im Spiel zu halten und mit den beiden den einen oder anderen schönen Ballwechsel zu spielen. Für uns war es eher ein mit- als gegeneinander spielen." Das Miteinander endete übrigens mit 21:15 für das Wittmann-Duo. Beim gemeinsamen Foto war im Anschluss Zeit für einen privaten Plausch. "Da hat Bjarne verraten, dass er seit den Dreharbeiten wieder mehr Tischtennis spiele und so wieder richtig Bock auf Tischtennis bekommen habe", sagt Holger Wittmann. Und Ole Fries ergänzt: „Er spielt immer noch Tischtennis und hat richtig Spaß daran. Das ist toll zu sehen, wenn die Stars Lust auf unseren Sport haben.“

Für eine Revanche ist Ole Fries auch jederzeit zu haben, wenn von Seiten der Stars Interesse bestünde. Bis dahin wirbt er in seinem Bekanntenkreis eifrig für „25 km/h“. „Wenn man mit Tischtennis zu tun hat, dann ist der Film Pflicht“, findet Fries. „Ich hatte eigentlich erwartet, dass Tischtennis gar keine so große Rolle spielt, aber das ist nicht so. Am Ende gipfelt sogar alles in einem großen Tischtennis-Showdown. Es ist toll, wie unser Sport in dem Film dargestellt wird.“ Ab dem 31. Oktober ist „25 km/h“ bundesweit in den deutschen Kinos zu sehen.

Ein paar Impressionen von der Filmpremiere (inklusive Bildern des Matches mit den Stars) finden Sie im Video und in der Bildergalerie:


 

Zum Film:
Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Mädel) und Christian (Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzenden Katers und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden.

Mehr Infos zum Film auf FacebookYouTubeTwitter und Instagram.

(JS)

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