Pokal

Pokal: Grenzau und Bremen folgen Ochsenhausen ins Final Four

Grenzaus Mihai Bobocica steuerte einen Punkte im Einzel und Doppel bei (©Zugbrücke Grenzau)

14.11.2018 - Der TTC Zugbrücke Grenzau und der SV Werder Bremen haben sich am Dienstagabend etwas überraschend in das Final Four um den Deutschen Tischtennispokal am 5. Januar in der ratiopharm Arena in Ulm/Neu-Ulm gespielt. Grenzau setzte sich auswärts mit 3:2 beim 1. FC Saarbrücken durch, Bremen feierte einen 3:1-Heimsieg gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt.

Insbesondere den Auswärtssieg von Grenzau hatten so viele wohl nicht auf der Rechnung. Zunächst deutete auch alles auf einen Erfolg der Saarbrücker hin. Patrick Franziska (gegen Anders Lind) und Darko Jorgic (gegen Kirill Gerassimenko) brachten die Saarländer in Führung. Danach gelang den Gastgebern allerdings kein Satzgewinn mehr. Zunächst hatte an Position drei Liao Cheng-Ting das Nachsehen gegen Mihai Bobocica, dann unterlag Franziska Gerassimenko und schließlich mussten sich Jorgic und Liao im Doppel Lind und Bobocica geschlagen geben.

Ein enttäuschter FCS-Trainer Slobodan Grujic erklärte nach Spielende der TTBL: „Die Partie nach dem 2:0 noch zu verlieren, ist sehr bitter. Vor allem die Art und Weise. Darüber muss ich erst mal eine Nacht schlafen. Grenzau hat ganz okay gespielt, aber wir haben keine Gegenwehr mehr geleistet.“ Team-Manager Nicolas Barrois ergänzte: „Das Ergebnis ist sehr, sehr enttäuschend. Wir hatten gehofft, dass wir das Spiel nach dem 2:0 nach Hause bringen. Dann haben wir irgendwie den Kopf verloren. Es waren zuletzt viele Spiele und viele Turniere. Sowas kann natürlich mal passieren, sollte es natürlich nicht in dieser Form. Wir haben nun direkt wieder zwei Chancen auf Wiedergutmachung, in der Champions League und gegen Jülich am Sonntag.“

Freuen durfte sich dagegen Grenzaus Trainer Dirk Wagner über eine starke Leistung seiner Mannschaft: "So ist Tischtennis. Wir haben es geschafft, gut zu spielen und haben eine Chance bekommen. Die haben wir heute genutzt. Das ist uns in Düsseldorf gelungen und heute in Saarbrücken wieder.“ Im Halbfinale trifft Grenzau auf die TTF Liebherr Ochsenhausen, die sich ihr Final-Four-Ticket schon am Sonntag durch einen 3:0-Sieg gegen Zweitligist Hamm gesichert hatten.  

Steger Bremens Matchwinner gegen Bergneustadt
Mit 3:1 setzte sich derweil Bremen vor heimischer Kulisse gegen Bergneustadt durch. Mann des Abends war hier Bastian Steger. Zum Auftakt gelang dem 37-Jährigen ein 3:1-Erfolg über Alvaro Robles, später dann ein 3:0-Sieg gegen Benedikt Duda. Zwar hatte sich nach der 1:0-Führung Stegers Teamkollege Hunor Szöcs Benedikt Duda geschlagen geben müssen (1:3), Gustavo Tsuboi aber durch ein 3:0 über den Ex-Bremer Paul Drinkhall für die erneute Führung gesorgt. Matchwinner Steger meinte nach seinem entscheidenden Triumph über seinen Nationalmannschaftskollegen Duda: „Es war heute eine super Spiel von der gesamten Mannschaft. Gustavo hat überragend gespielt und mein Spiel gegen Bene war auch sehr gut. Wir sind total happy, im Final Four zu stehen.“ Die Hanseaten werden es in der Vorschlussrunde mit dem Sieger der Partie zwischen Grünwettersbach und Düsseldorf zu tun bekommen, die am Freitagabend ausgetragen wird. 

Die Spiele in der Übersicht: 

1. FC Saarbrücken TT – TTC Zugbrücke Grenzau 2:3
Patrick Franziska – Anders Lind 3:2 (11:9, 11:4, 8:11, 7:11, 11:3)
Darko Jorgic – Kirill Gerassimenko 3:0 (11:9, 11:5, 14:12)
Liao Cheng-Ting – Mihai Bobocica 0:3 (4:11, 6:11, 5:11)
Patrick Franziska – Kirill Gerassimenko 0:3 (6:11, 2:11, 8:11)
Jorgic/Liao – Lind/Bobocica 0:3 (4:11, 5:11, 8:11) 

SV Werder Bremen – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:1
Bastian Steger – Alvaro Robles 3:1 (10:12, 13:11, 11:8, 11:6)
Hunor Szöcs – Benedikt Duda 1:3 (11:5, 6:11, 9:11, 4:11)
Gustavo Tsuboi – Paul Drinkhall 3:0 (11:7, 13:11, 11:7)
Bastian Steger – Benedikt Duda 3:0 (11:9, 11:7, 14:12)

ASV Grünwettersbach - Borussia Düsseldorf, Freitag, 16. November, 19 Uhr

(DK)

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