Trainingstipp: Schnelligkeitstraining am Balleimer
Schnelle Beine sind wichtig (© Roscher)
Zum Beispiel muss ich mich im Tischtennis immer wieder entscheiden, welcher Schlag in der entsprechenden Situation am effektivsten ist oder ob ich mich für die Vorhand oder Rückhand entscheide, wenn ich auf den Wechselpunkt „angespielt“ werde.
Man spricht hier auch von Handlungsschnelligkeit (vgl. FRIEDRICH, WOLFGANG: Lehrplan 2000 – Thema Konditionstraining im Tischtennis, 2004).
Videos von allen Schlagtechniken gibt's im E-Learning-Bereich...
Es gelten die allgemeinen Grundsätze des Schnelligkeitstrainings. Das Training sollte am Anfang der Trainingseinheit eingeplant werden, da die Spieler im ermüdungsfreien und sehr gut erwärmten Zustand sein müssen. Es ist wichtig, dass man eine sehr kurze Belastungsdauer (3-7 Sekunden) wählt und vollständige Pausen zwischen den Serien einhält. Außerdem ist es wichtig, dass der Spieler zu 100% motiviert ist.
Die Umsetzung kann wie folgt aussehen:
Fünf Serien a 3-6 Schläge mit maximaler Geschwindigkeit auf sehr schnell und hoher Frequenz eingespielte Bälle. Als Serienpause sollte man 3-5 Minuten vorsehen. Damit ist sichergestellt, dass die Energiebereitstellung im Muskel über die energiereichen Phosphate Adenosintriphosphat (ATP) und Creatinphosphat (CP) erfolgen kann und der Organismus ermüdungsfrei bleibt.
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ÜBUNG 1 für Armschnelligkeit (ein Abkürzungsverzeichnis finden Sie hier)
Trainer: Zuspiel mit etwas OS in die Vorhand
Spieler: VHT aus VH
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ÜBUNG 2 für Armschnelligkeit
Trainer: Zuspiel mit etwas OS in die Rückhand
Spieler: VHT aus RH
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ÜBUNG 3 für Armschnelligkeit
Trainer: Zuspiel mit etwas OS in die Rückhand
Spieler: RHT aus RH
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ÜBUNG 1 für Beinschnelligkeit
Trainer: Zuspiel mit etwas Oberschnitt in VH und TMi
Spieler: VHT aus VH, VHT aus TMi, usw.
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ÜBUNG 2 für Beinschnelligkeit
Trainer: Zuspiel mit etwas Oberschnitt in TMi und RH
Spieler: VHT aus TMi, VHT aus RH, usw.
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ÜBUNG 3 für Beinschnelligkeit
Trainer: Zuspiel mit etwas Oberschnitt in RH, TMi und VH
Spieler: VHT aus RH, TMi, VH, TMi, RH, dann Ende
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Weiterreichende theoretische Hintergründe finden Sie in den Fachzeitschriften TTL und trainerbrief bzw. im Downloadbreich des VDTT (www.vdtt.de). Autor: Achim Krämer, Chefredakteur TTL
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