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ttc berlin eastside zum dritten Mal in Folge Pokalsieger!

Der ttc berlin eastside hat erneut den Deutschen Pokal gewonnen (©berlin eastside)

10.01.2016 - Der ttc berlin eastside hat zum dritten Mal in Folge den Deutschen Pokal gewonnen. Im Endspiel des Final Fours am Sonntagnachmittag in Hannover bezwangen die Berlinerinnen den TUSEM Essen mit 3:0. Im Halbfinale hatte der Hauptstadt-Klub beim 3:2-Erfolg über den SV DJK Kolbermoor einen 0:2-Rückstand aufgeholt, während Essen nach einem 3:1-Sieg gegen Hövelhof ins Finale eingezogen war.

Vor knapp 500 Zuschauern in der Sporthalle Hannover Misburg ließ der ttc berlin eastside im Duell mit Essen keine Zweifel aufkommen. Lediglich zwei Sätze gaben die Hauptstädterinnen in drei Einzeln insgesamt ab. Nach einem glatten 3:0-Erfolg von Petrissa Solja gegen Alena Lemmer feierte Shan Xiaona einen 3:1-Sieg gegen Barbora Balazova. Für die Entscheidung sorgte die Ungarin Georgina Pota, die sich mit dem gleichen Ergebnis gegen Nadine Bollmeier durchsetzte – der dritte Pokalerfolg in Serie war damit perfekt.

Auf dem Weg dorthin hatte Berlin die schwerste Nuss allerdings im Halbfinale gegen Kolbermoor zu knacken gehabt: Im Auftakteinzel hatte sich Sabine Winter in einer Neuauflage des DM-Einzelfinals von 2015 gegen Petrissa Solja (damals Siegerin über Winter) durchgesetzt. Die Ex-Berlinerin Kristin Silbereisen konnte die Kolbermoorer Führung durch ein 3:1 gegen ihre enge Freundin Shan Xiaona weiter ausbauen, so dass der ttc bereits mit dem Rücken zur Wand stand. Ein knapper Fünfsatz-Erfolg von Georgina Pota gegen Wenling Tan-Monfardini – den Bayerinnen fehlten nur zwei Punkte zum Gesamtsieg – brachte die Berlinerinnen zurück ins Spiel. Petrissa Solja und Shan Xiaona gaben in ihren zweiten Einzeln (3:1 und 3:0) eine bessere Figur ab, so dass berlin eastside doch noch das Finale erreichte.

"Haben den Pokal sehr ernst genommen"
Petrissa Solja sagte dem DTTB nach dem Pokal-Triumph: „Es war ein holpriger Start. Wir haben gegen Kolbermoor aber nie aufgehört, an den Erfolg zu glauben. Gut spielen und gewinnen ist einfach. Wir haben nicht gut begonnen, uns dann aber gesteigert. Wir Spielerinnen haben den Pokal sehr ernst genommen. Ich war am Anfang sehr nervös, etwas steif, habe die längere Spielpause gemerkt und wusste, dass ich nicht bei 100 Prozent bin. Sabine hat auch gut gespielt. Wir sind aber als Mannschaft so selbstbewusst, dass wir solche Partien drehen können. Gina hat den ersten Schritt gemacht, dann haben Nana und ich nachgelegt. Es ist ein schönes Gefühl, mit der Mannschaft einen Titel zu gewinnen. Das wollen wir in der Champions League wenn möglich wiederholen.“ Sabine Winter erklärte: „Direkt nach dem Spiel sind wir natürlich enttäuscht. Wir hatten uns beim 2:0 die Riesenchance erarbeitet. Aber auch bei der 2:0-Führung war es noch ein 50:50-Spiel. Schade, dass wir die Chance nicht genutzt haben, aber wir werden es wieder probieren.“

Im anderen Halbfinale geriet Essen gegen Aufsteiger TTV Hövelhof zunächst ebenfalls in Rückstand, da sich Barbora Balazova Svetlana Ganina geschlagen geben musste. Doch Alena Lemmer behielt im Duell mit Wang Aimei in den entscheidenden Momenten die Nerven, ehe Nadine Bollmeier und Barbora Balazova die zum Finaleinzug notwendigen Punkte einfuhren. Essens Manager Klaus Ohm sagte nach dem Turnier: „Wir hätten auch gerne den Pokal geholt. Unser Ziel war das Finale und das haben wir erreicht. Aber man muss einfach mal die Klasse von Berlin sehen, diese Selbstverständlichkeit, die die Spielerinnen an den Tag legen.“

Finale

ttc berlin eastside - TUSEM Essen 3:0
Petrissa Solja - Alena Lemmer 3:0 (5,8,4)
Shan Xiaona - Barbora Balazova 3:1 (-6,9,8,9)
Georgina Pota - Nadine Bollmeier 3:1 (6,-9,3,7)

Halbfinals

ttc berlin eastside – SV DJK Kolbermoor 3:2
Petrissa Solja - Sabine Winter 1:3 (7,-11,-12,-6)
Shan Xiaona - Kristin Silbereisen 1:3 (-8,10,-9,-9)
Georgina Pota - Wenling Tan-Monfardini 3:2 (5,7,-6,-7,9)
Petrissa Solja - Kristin Silbereisen 3:1 (7,8,-9,6)
Shan Xiaona - Sabine Winter 3:0 (7,7,6)

TUSEM Essen – TTV Hövelhof 3:1
Barbora Balazova - Svetlana Ganina 1:3 (-5,-8,9,-8)
Alena Lemmer - Wang Aimei 3:2 (-10,8,-5,10,8)
Nadine Bollmeier - Yvonne Kaiser 3:1 (9,-5,6,5)
Barbora Balazova - Wang Aimei 3:1 (10,3,-9,9)

(DK/DTTB)

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