Bundesligen

2. Liga: Frickenhausen bleibt drin, Mainz und Bad Hamm steigen auf

Der TTC Frickenhausen spielt auch im nächsten Jahr in der 2. Bundesliga (©Facebookseite des TTC Frickenhausen)

25.04.2017 - Große Erleichterung in Frickenhausen: Der langjährige Bundesligist sicherte sich am Ostermontag den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Die Relegation um einen Platz im Unterhaus schloss das Team aus dem Neuffener Täle in der eigenen Halle vor den Drittligisten TuS Celle (Zweiter der 3. Liga Nord) und der NSU Neckarsulm (Zweiter der 3. Liga Süd) auf dem ersten Platz ab.

Dabei hatte es für Frickenhausen, das nach der regulären Saison in der 2.Liga vor der Reserve des TTC Zugbrücke Grenzau und hinter dem 1. FC Köln auf Relegationsplatz neun gelandet war, zunächst gar nicht gut ausgesehen: In der Partie gegen Neckarsulm gerieten die Frickenhausener schnell mit 2:5 in Rückstand, ehe Tobias Rasmussen, Alfredas Udra und Jesper Hedlung mit Siegen in ihren zweiten Einzeln das Ruder noch einmal herumreißen und zum 5:5 ausgleichen konnten, wenn am Ende auch der Gegner das bessere Satzverhältnis aufweisen sollte (20:19). Durch den Erfolg Celles gegen Neckarsulm im zweiten Spiel musste für Frickenhausen im abschließenden Spiel gegen die Niedersachsen ein Erfolg her. Den konnte der TTC nach teils dramatischen Matches holen. So hatte beispielsweise Rasmussen gegen Hippler im Entscheidungssatz bereits mit 8:2 geführt, dann aber beim Stand von 8:10 plötzlich zwei Matchbälle gegen sich. Die konnte der Däne abwehren und den 6:2-Sieg Frickenhausens perfekt machen. Die Schwaben, die ohnehin den Plan verfolgen, mit ihrem ehemaligen Trainer und neuen Sportlichen Leiter Jian Xin Qiu sowie neuen Spielern in naher Zukunft wieder in die TTBL zurückzukehren, verbleiben damit in der 2. Bundesliga, während Neckarsulm und Celle im nächsten Jahr wieder in der 3. Liga aufschlagen. Durch den Klassenerhalt Frickenhausens in der 2. Liga spielt wiederum der FC Bayern München trotz seines vorletzten Tabellenplatzes auch im kommenden Jahr in der 3. Bundesliga Süd. 

Bad Hamm und Mainz souverän Meister in Liga 3
Über den Aufstieg in die 2. Bundesliga hatten sich schon vor Ostermontag der TTC GW Bad Hamm und der 1. FSV Mainz freuen dürfen. Hamm wurde seiner Favoritenrolle in der 3. Bundesliga Nord gerecht und schloss die Saison mit nur drei Verlustpunkten vor dem TuS Celle (fünf Verlustpunkte), gegen den man in der Rückrunde den Kürzeren gezogen hatte, auf dem ersten Tabellenplatz ab. Ähnlich souverän präsentierte sich in der 3. Bundesliga Süd der 1. FSV Mainz. Nach zwei Dämpfern zum Start in die zweite Saisonhälfte – einer 2:6-Niederlage gegen Neckarsulm und einem 5:5-Unentschieden gegen den Post SV Mühlhausen II – sicherten sich die Rheinhessen mit lediglich vier Verlustpunkten die Meisterschaft. Die beiden Absteiger aus der 3. Liga sind der TTC Schwalbe Bergneustadt (3. Bundesliga Nord) und der TSV 1860 Ansbach (3. Bundesliga Süd). 

Bad Königshofen als Zweitligameister in die TTBL
Seit ein paar Wochen nun hatte schon festgestanden, dass dem TSV Bad Königshofen die Meisterschaft in der 2. Bundesliga nicht mehr zu nehmen ist. Wie in der Vorsaison landeten die Franken auf dem ersten Tabellenplatz vor dem TTC indeland Jülich, diesmal aber nicht punktgleich, sondern mit vier Punkten Vorsprung. Die Rückrunde schloss der TSV ohne Niederlage bei lediglich drei Unentschieden ab. Im nächsten Jahr werden Kilian Ort und Co. ihr Glück im Oberhaus versuchen. 

Relegationsrunde um einen Platz in der 2. Bundesliga: 

NSU Neckarsulm – TTC Frickenhausen 5:5 (20:19 Sätze)
Jens Schabacker/Alexander Gerhold – Tobias Rasmussen/Alfredas Udra 3:1 (7, -10, 5, 9)
Julian Mohr/Josef Braun – Ryotaro Ogata/Jesper Hedlund 2:3 (6, 6, -5, -9, -8)
Jens Schabacker – Tobias Rasmussen 3:2 (14, 5, -11, -10, 10)
Julian Mohr – Ryotaro Ogata 0:3 (-10, -8, -5)
Josef Braun – Jesper Hedlund 3:0 (5, 7, 8)
Alexander Gerhold – Alfredas Udra 3:1 (9, 13, -6, 13)
Jens Schabacker – Ryotaro Ogata 3:0 (9, 11, 5)
Julian Mohr – Tobias Rasmussen 1:3 (-9, -10, 4, -10)
Josef Braun – Alfredas Udra 2:3 (8, 5, -2, -8, -8)
Alexander Gerhold – Jesper Hedlund 0:3 (-7, -10, -4)

TuS Celle – NSU Neckarsulm 6:3
Tobias Hippler/Nils Hohmeier – Jens Schabacker/Alexander Gerhold 1:3 (5, -10, -1, -10)
Philipp Floritz/Cedric Meissner – Julian Mohr/Josef Braun 2:3 (-12, 7, 7, -9, -7)
Philipp Floritz – Julian Mohr 3:2 (-11, 6, 10, -8, 10)
Tobias Hippler – Jens Schabacker 3:2 (3, -3, -7, 8, 6)
Nils Hohmeier – Alexander Gerhold 3:0 (2, 4, 6)
Cedric Meissner – Josef Braun 0:3 (-5, -10, -5)
Philipp Floritz – Jens Schabacker 3:0 (10, 5, 7)
Tobias Hippler – Julian Mohr 3:2 (8, -5, -9, 8, 5)
Nils Hohmeier – Josef Braun 3:1 (10, -9, 8, 8)

TTC Frickenhausen – TuS Celle 6:2
Ryotaro Ogata/Jesper Hedlund – Philipp Floritz/Cedric Meissner 3:0 (5, 8, 3)
Tobias Rasmussen/Alfredas Udra – Nils Hohmeier/Tobias Hippler 2:3 (-7, 6, -11, 9, -8)
Ryotaro Ogata – Tobias Hippler 3:1 (-6, 7, 6, 4)
Tobias Rasmussen – Philipp Floritz 3:0 (3, 4, 5)
Alfredas Udra – Cedric Meissner 3:0 (3, 5, 7)
Jesper Hedlund – Nils Hohmeier 3:2 (-7, 8, 10, -9, 5)
Ryotaro Ogata – Philipp Floritz 0:3 (-8, -7, -6)
Tobias Rasmussen – Tobias Hippler 3:2 (5, -7, 5, -10, 10)

(DK/DTTB)

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