Korea Open: Solja und Mengel scheitern in erster Runde

Der erste Hauptrundentag der Korea Open ist vorbei und sechs von acht deutschen Athleten sind im Einzel noch im Rennen. Einzig Petrissa Solja und Steffen Mengel mussten sich in der ersten Runde verabschieden, nachdem beide einen harten Sieben-Satz-Kampf verloren hatten. Neben den Einzel-Achtelfinalisten durfte man sich heute aus deutscher Sicht aber auch über die ersten beiden sicheren Medaillen im Doppel freuen.

Korea Open: Deutsches Herrenquartett geschlossen weiter

Ricardo Walther, Patrick Franziska, Benedikt Duda und Steffen Mengel haben geschlossen den Einzug ins Hauptfeld der Korea Open gemeistert. Das Quartett musste in der Vorrunde, die diesmal im K.o.-Modus ausgetragen wurde, nur ein Spiel gewinnen, was alle vier mehr oder weniger deutlich geschafft haben. Ab morgen stoßen sie nun zu den gesetzten Spielern Timo Boll, Ruwen Filus, Petrissa Solja und Shan Xiaona und stellen sich zum Teil hochinteressanten Gegnern entgegen.

Acht Deutsche bei WM-Generalprobe in Korea

In sechs Wochen werden in Düsseldorf die Weltmeisterschaften eingeläutet. Wer sich vorher noch einmal auf höchstem Niveau mit der internationalen Konkurrenz vergleichen will, muss in dieser Woche zu den Korea Open, dem letzten großen ITTF World Tour-Turnier vor der WM, nach Incheon kommen. Acht deutsche Spieler, darunter Timo Boll, Ruwen Filus, Petrissa Solja und Shan Xiaona, werden diese Chance wahrnehmen.

Fan Zhendong alter und neuer Asienmeister

Nach seinem Finalsieg gegen Xu Xin vor zwei Jahren in Pattaya hat Fan Zhendong auch die Asienmeisterschaften in Wuxi gewonnen und seinen Titel damit verteidigt. Überraschenderweise stand ihm dabei im Endspiel diesmal kein Landsmann gegenüber, sondern der Koreaner Jeong Sangeun, der aktuell nicht in der Weltrangliste geführt wird, aber ein sehenswertes Turnier ablieferte. Fan holte sich damit insgesamt drei Goldmedaillen bei den Asienmeisterschaften.

Asienmeisterschaften: 17-Jährige schockiert China!

Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte sich Miu Hirano kaum machen können. Bereits gestern, als sie ihren 17. Geburtstag feierte, besiegte die Japanerin Olympiasiegerin Ding Ning. Damit gab sie sich allerdings noch nicht zufrieden. Es folgten zwei sensationelle 3:0-Siege gegen Zhu Yuling und Chen Meng, was am Ende die Goldmedaille im Damen-Einzel der Asienmeisterschaften bedeutete. Das letzte Mal konnte 1996 eine Japanerin diesen Titel holen.

Sensation bei Asienmeisterschaften: Ma Long ist raus!

Ma Long ist als Weltranglistenerster bei jedem Turnier der Topfavorit. Er gewann die letzten Weltmeisterschaften, er holte sich den Olympiasieg und ist auch bei der WM in Düsseldorf derjenige, den es zu schlagen gilt. Bei den Asienmeisterschaften im chinesischen Wuxi war für Ma Long jedoch schon in der dritten Runde Schluss. Gegen den Südkoreaner Jeong Sangeun, der wegen Inaktivität aktuell nicht in der Weltrangliste geführt wird, verlor er mit 1:3.

China startet mit zweimal Gold in Asienmeisterschaften

Teamgold Nummer 21 für die Herren und Nummer 17 für die Damen - die Asienmeisterschaften, die in dieser Woche im chinesischen Wuxi ausgetragen werden, haben wie erwartet mit einem Doppeltriumph der Gastgeber begonnen. Im Teamwettbewerb setzten sich sowohl die Damen als auch die Herren ohne Fleck auf der weißen Weste durch. Während Ding Ning und Co. wie erwartet Japan im Finale schlugen, hatten die Herren hingegen überraschend Korea vor sich.

Auch Ovtcharov spielt in Asiens Profiliga T2APAC mit!

Das Aufgebot der neuen asiatischen Profiliga, deren Spiele ab Juni in Hongkong ausgetragen werden, wird immer interessanter. Nach Timo Boll, der seine Teilnahme an dem revolutionären Format T2APAC bereits Mitte März verkündete, ist nun auch Dimitrij Ovtcharov im Boot. Er stößt damit unter anderem zu seinen beiden Orenburger Teamkameraden Vladimir Samsonov und Jun Mizutani. Bislang ist allerdings noch kein Chinese unter den Teilnehmern zu finden.

China schickt Spitzenteam zu Asienmeisterschaften

Die Bilanz des ‚Reichs der Mitte‘ bei den Asienmeisterschaften könnte kaum besser sein. Bei den bisherigen 22 Ausgaben des kontinentalen Turniers holten die Chinesen 115 Goldmedaillen, die Herren gewannen allein 20 Teamwettbewerbe. Auch bei den diesjährigen Asienmeisterschaften, die am Sonntag beginnen, geht Gastgeber China als haushoher Favorit ins Rennen. 2015 hatte Fan Zhendong die Konkurrenz mit vier Titeln beherrscht.

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