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Jochens Blog: myTT – so entstand die Idee und fing alles an!

myTischtennis-Urheber und -Geschäftsführer Jochen Lang (©myTT)

02.11.2015 - Wie entstand die Idee zu myTischtennis.de, was ist die Vorgeschichte? In seinem Blog blickt Urheber und Geschäftsführer Jochen Lang zurück: Er erzählt, wie er mit der Software "theLeague" in Berührung kam, die TT-Verbände diese später auf sein Anraten unter dem Namen click-TT aufgriffen und wie der Gedanke an ein personalisiertes TT-Portal bei ihm aufkam. Außerdem erfahren Sie alles über den Launch der Seite am 2. November 2010!

Es war im Jahr 2001, als ich die Software „theLeague“ während meiner Tätigkeit im Westfälischen Tennis-Verband kennenlernte. Eine Software, die in erster Linie Ergebnisse und Tabellen im Mannschaftssport und zugehörige Administrationstools abdeckte. Mein erster Gedanke war, dass diese Software im Tischtennis, einem Sport mit wesentlich mehr Mannschaften als im Tennis, noch besser aufgehoben sei. Einige Präsentationstermine (...und Jahre) später entschieden sich einzelne Tischtennis-Verbände für den Einsatz dieser Software, die im Tischtennis fortan unter „click-TT“ bekannt werden sollte. Sehr schnell war die Online-Begeisterung der Tischtennisspieler erkennbar und die click-TT GmbH, die zur Vermarktung der click-TT-Seiten gegründet wurde, konnte ebenfalls positive Ergebnisse für die Landesverbände erzielen. Aus diesen ersten Erfolgen in der Online-Vermarktung und der Zielsetzung, den einzelnen Tischtennisspieler besser zu erreichen, wuchs der Gedanke und der Wunsch, ein personalisiertes Portal, ein „myTischtennis“ umzusetzen.

Vorstellung im Jahr 2008
Im September 2008 war es dann soweit und ich konnte das Projekt www.mytischtennis.de den Landesverbänden vorstellen, die mit click-TT zumindest eine gemeinsame Software-Basis hatten und mit denen ich schon seit längerer Zeit im Rahmen der Vermarktung der click-TT-Seiten zusammengearbeitet hatte.

Grundsätzlich war uns allen klar, dass der Weg, ein personalisiertes Portal für den einzelnen Spieler zu schaffen, in Zukunft eine der Erfolg versprechenden Chancen für unsere Sportart sein würde. Um als Verband erfolgreich arbeiten zu können, musste man näher an den einzelnen Sportler rücken und um in der Vermarktung erfolgreich zu sein, zählte mittlerweile insbesondere die Zahl der erreichbaren Menschen als entscheidendes Kriterium. Nach dieser ersten Sitzung war zumindest ein Startschuss gefallen, das Projekt detaillierter auf Machbarkeit zu prüfen.

Somit beschäftigte ich mich in den nächsten Wochen intensiv mit Themen wie Datenschutz, Registrierungsprozess, Verträge, Finanzierung, Online-Vermarktung, Newsletter und suchte insbesondere nach bereits existierenden, vergleichbaren Systemen. Schnell stellte sich heraus, dass lediglich die Plattform www.mygolf.de, die ich als Hobbyspieler kannte, halbwegs als Benchmark dienen konnte.

Die Betreiber, die deutsche golf online GmbH, war offen für einen Austausch, so dass ich mich auf den Weg nach München begab, um zu erfahren, welches Konstrukt hinter dem Projekt steht, wie viel User-Support anfällt, wie das Thema Datenschutz von Anfang an rechtskonform angegangen werden kann, worauf bei der Registrierung zu achten ist, etc., etc.

Programmierbeginn Anfang 2010
Aus diesem und einem Folge-Gespräch ergab sich dann später das Angebot der Sporthouse.de AG aus München, des Hauptgesellschafters der deutschen golf online GmbH, auch in unser Projekt zu investieren. Neben notwendigen Finanzmitteln enthielt die angedachte Zusammenarbeit aber insbesondere ein enormes Know-How-Paket sowie Zugriff auf ein Team von Entwicklern, welches sich durch den Aufbau von golf.de/mygolf.de bereits exakt in einem Feld bewegte, das für uns Neuland war.

Nach weiteren Abstimmungsgesprächen mit Landesverbänden und Anwälten war der Deal irgendwann besiegelt und das Konzept nahm sukzessive weitere Formen an. Der gesamte Prozess dauerte ca. 15 Monate und ab Anfang 2010 begann das Programmieren. Dazu musste das Entwickler-Team „Tischtennis lernen“ und ich selbst sammelte viele Erfahrungen in einem IT-Projekt.

Ich erinnere mich gerne an die letzten Wochen vor dem Launch am 2. November 2010 zurück. Ich hatte mittlerweile fast durchgehend Quartier beim Entwickler-Team in München bezogen und Woche für Woche wurden einzelne Funktionen fertiggestellt, getestet, umprogrammiert, das Design angepasst, neue Ideen entwickelt und wieder verworfen und Schritt für Schritt näherten wir uns dem Ziel. Dass wir erste geplante Fertigstellungsdaten nicht einhielten, störte uns alle extrem, aber es war auch klar, dass wir nicht halbfertig starten würden.

Noch am 2. November selbst – wir wollten die Seite um 18 Uhr online setzen – hakte mittags der Datenabruf aus click-TT bzw. wir befürchteten, dass den Usern das Tempo bei der Darstellung von click-TT-Daten nicht ausreichen würde, so dass noch einmal etwas angepasst wurde.

Am 2. November 2010 um 18.00 Uhr geht myTischtennis.de online
Letztlich setzten wir die Seite um ziemlich genau 18 Uhr online und wir waren nicht nur stolz auf das Projekt, sondern auch überwältigt von der Resonanz in den ersten Wochen. Die Kollegen vom Golf prognostizierten uns weniger als 100 User-Registrierungen pro Tag für den Anfang. Wir hatten nach 24 Stunden schon 4.000. Neben mir war für die myTischtennis GmbH seinerzeit „nur“ ein Redakteur tätig, der genug damit zu tun hatte, den Content auf die Seite zu bringen. Sämtliche andere Tätigkeiten, insbesondere den User-Support, übernahm zunächst ich. Dies half natürlich sehr schnell, Fehlerquellen, Verständnisprobleme, Notwendigkeiten herauszufiltern. 60 Mails pro Stunde gingen unter info@mytischtennis.de ein und ich machte Support bis nachts um 2 Uhr und stand gerne um 5 Uhr auf, um weiter Mails zu beantworten. So extrem war es selbstverständlich nur in der ersten Woche, aber die Euphorie und Begeisterung bei uns allen war ohnehin so groß, dass Zeit keine Rolle spielte.

Die Supportmails zu bearbeiten, ist nach wie vor die beste Variante, das eigene System und das dazugehörige Userverhalten kennenzulernen. Man selbst beschäftigt sich monatelang mit irgendwelchen Prozessen und wird teilweise betriebsblind, so dass das User-Feedback uns sehr schnell begreifen ließ, an welchen Stellen wir noch Schrauben drehen mussten und müssen.

Diese Anfangszeit war für alle Beteiligten eine sehr spannende, lehrreiche und schöne Zeit. Erfreulicherweise macht es aber auch nach wie vor noch viel Spaß, für die myTischtennis GmbH zu arbeiten und der immer noch anhaltende Fortschritt bei Userzahlen, Premium-Buchungen und anderen Projekten hält uns neben unserem eigenen Anspruch auf Trab. Dass wir uns gerne schneller weiterentwickeln würden, gehört bei derartigen Projekten wohl dazu, lässt uns aber auch noch genügend „Luft nach oben“.

Mittlerweile können wir knapp 120.000 User verzeichnen und in den vergangen fünf Jahren konnten wir mit unserer Arbeit knapp 700.000 € an unsere Partner-Landesverbände ausschütten. Das ist ein toller Erfolg, für den ich allen Mitarbeitern, Partner-Verbänden, Sponsoring-Partnern und insbesondere allen Usern sehr dankbar bin!!

Es gibt noch viele Ideen für Weiterentwicklungen der Seite www.mytischtennis.de als auch für weitere Aufgaben der myTischtennis GmbH, um allen Tischtennis-Begeisterten in Zukunft noch mehr Services für unsere gemeinsame Leidenschaft anzubieten.

Der Moment als myTischtennis.de online gesetzt wurde im Video! myTischtennis-Geschäftsführer Jochen Lang hält vor dem entscheidenden 'Klick' noch eine kleine Rede. Bitte verzeihen Sie die Kameraführung - das Video ist damals eher spontan entstanden:

(Jochen Lang)

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