Bietigheimer Rumpfteam schlägt sich wacker
Herbrik muss weiter mit seinem Team hoffen (TTC B.-B.)
In der Vorrunde hatten sich die Bietigheimer noch mit 1:9 geschlagen geben müssen, und die Vorzeichen standen nach dem Ausfall von Spieß auch für das Rückspiel nicht besser. Doch gleich zu Beginn zeigte das TTC-Sextett tollen Kampfgeist. Das neuformierte Spitzendoppel David Steinle/Momcilo Bojic gewann im fünften Satz gegen Andras Turoczy/Maikel Sauer, und Richard Breitschopf/Mario Dierolf siegten in vier Sätzen gegen Andrée Blas Arevalo/Japhet Whyte, und brachten so ihr Team nach den Eingangsdoppeln mit 2:1 in Führung.
Diese Führung behauptete der TTC eisern durch den kompletten ersten Einzeldurchgang hinweg. Dazu trugen die toll herausgespielte Siege von Momcilo Bojic (3:0 gegen Krisztian Molnar), Oliver Herbrik (3:2 gegen Andrée Blas Arevalo) und Richard Breitschopf (3:2 gegen Japhet Whyte) bei. Die Chance auf eine noch höhere Halbzeitführung für den TTC vergab Mario Dierolf, der in einem mitreissenden Spiel Maikel Sauer in knappen fünf Sätzen unterlag. So ging es mit einem 5:4-Vorsprung in den zweiten Einzeldurchgang.
Hier brachten zwei Niederlagen im vorderen Paarkreuz von David Steinle und Momcilo Bojic gegen die beiden Ungarn Krisztian Molnar und Norbert Tofalvi den TTC erstmals in Rückstand. Dabei hatte Bojic beim Stand von 1:1 in den Sätzen und 10:7 im dritten Durchgang die große Chance auf eine 2:1-Satzführung, die er jedoch ungenutzt ließ und am Ende einem furios aufspielenden Tofalvi in vier Sätzen unterlag. Chancenlos waren im Anschluss TTC-Kapitän Oliver Herbrik und Dennis Klein in ihren Spielen gegen Andras Turoczy und Andrée Blas Arevalo, was dem TTC einen 5:8-Rückstand bescherte.
So lag es an den beiden Youngstern Richard Breitschopf und Mario Dierolf, den TTC wieder zurückzubringen. Während Dierolf seine Aufgabe gegen Japhet Whyte souverän in drei Sätzen meisterte, musste sich Richard Breitschopf nach guter spielerischer wie auch kämpferischer Leistung seinem Kontrahenten Maikel Sauer in vier Sätzen geschlagen geben, womit die 5:9-Niederlage feststand. „Wir haben uns heute sehr teuer verkauft. Wer weiß, was mit Marlon drin gewesen wäre“, resümierte TTC-Betreuer Juri Bartel.
„Ein Spiel mehr noch und wir wären Dank Marios Sieg schon im Schlussdoppel gewesen. Dann ist immer alles möglich.“ Anerkennung gab es auch von den zahlreichen Zuschauern und auch vom Gegner, aber am Ende stand der TTC mal wieder ohne Punkte da. „Das Spiel war das Spiegelbild der Saison. Gut gespielt, aber nichts Zählbares mitgenommen“, so Oliver Herbrik.
Mit nun 3:17-Punkten bleibt der TTC auf dem vorletzten Tabellenplatz mit allerdings nur zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. „Wir werden nicht aufgeben und weiterhin in jedem Spiel versuchen zu punkten“, gibt sich David Steinle kämpferisch.
Angesichts der nun kommenden zwei Auswärtsspielen beim Tabellenzweiten SC Fürstenfeldbruck und beim Tabellenführer FC Bayern München ein durchaus schweres Unterfangen. „Wir haben auch zum Beispiel im Hinspiel gegen den FC Bayern gezeigt, dass wir gegen solche Mannschaften mithalten können. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“
(Quelle: TTC Bietigheim-Bissingen)








